Herzlich willkommen auf der Internetseite der Schenefelder SPD / Kreis Pinneberg
 
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Auf dieser Internetseite präsentieren wir Ihnen unseren Ortsverein und seine Aktivitäten, die Mitglieder und die Arbeit der SPD-Fraktion in der Schenefelder Ratsversammlung und eine Übersicht der unterschiedlichen Wahlen mit Informationen zu unseren Kreistags-, Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten.  
 
Seit 1907 gibt es den SPD-Ortsverein Schenefeld und 1911 engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der Schenefelder Kommunalpolitik. Unter der Rubrik Geschichte haben wir diese stolze Historie ausführlich dokumentiert.  
 
In der Rubrik Schwerpunktthema finden Sie Informationen zum Thema Flüchtlinge und auch konkrete Möglichkeiten den in Schenefeld angekommenen Menschen zu helfen.
 
Wir laden Sie ein, in unserem Angebot zu stöbern und hoffen, dass Sie etwas Interessantes für sich entdecken können.  
 
Bei Fragen, Wünschen, Anregungen, Kritik oder Kontaktwünschen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.
In der Rubrik "Kontakt" finden Sie die entsprechenden Möglichkeiten. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!
 

 

Wir dürfen niemals wegsehen

München
von Sigmar Gabriel
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Wir alle sind erschüttert über die grauenhafte Tat von München, bei der so viele junge Menschen ermordet wurden. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen.
Unser Dank gilt den Tausenden Polizeibeamtinnen und -beamten sowie den Rettungskräften, die in diesen furchtbaren Stunden unglaublich professionell, mutig und besonnen reagiert haben.
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Gewalttaten psychisch belasteter oder labiler Täter lassen sich leider nie vollständig ausschließen oder verhindern. Aber es macht einen großen Unterschied, ob wir eine Polizei haben, die in solchen Notlagen schnell und professionell für Kontrolle und Sicherheit sorgen kann. Einsatzkräfte, die an einem Freitagabend sofort einsatzbereit sind. Intensiv ausgebildete Spezialkräfte, die auch schwer bewaffnete Täter stellen können. Eine Logistik von Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern, die sofort U-Bahnen und Straßenverkehr unter Kontrolle hat und Opfer sofort versorgen kann.
Das alles hatten wir gestern! Die gestrige Nacht war die Nacht der Polizei und der sie unterstützenden Rettungskräfte. Bei ihnen allen müssen wir uns bedanken! Und wir müssen sie weiterhin unterstützen. Wir müssen für unsere Polizei und unsere Rettungskräfte in ganz Deutschland gut sorgen!
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Es wäre ein Zeichen von Stärke, wenn in dieser aufgewühlten Situation Politik, Gesellschaft und Medien alles tun würden, um die Ermittlungsbehörden möglichst ungestört ihre schwierige Arbeit machen zu lassen.
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Ein zweiter Punkt ist die Waffenkontrolle. Wir müssen weiter alles tun, um den Zugang zu tödlichen Waffen zu begrenzen und streng zu kontrollieren. Wie kann ein labiler oder sogar psychisch kranker 18jähriger an Schusswaffen kommen?

Portraits des Parteivorstands der SPD am 04.12.2011 in Berlin

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Hinzu kommt, dass wir gerade bei Jugendlichen niemals wegsehen dürfen. Soziale und psychische Notlagen erfordern einen Staat und eine Gesellschaft, die hinsehen und intervenieren.
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Also:
Polizei stärken.
Waffenbesitz kontrollieren.
Hilfe und Unterstützung in Notlagen geben.
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Mich hat auch die Reaktion der Münchnerinnen und Münchner beeindruckt, die Solidarität und Anteilnahme gezeigt haben und damit gemeinsam gegen Angst und Hass gekämpft haben.
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Der Anschlag von München ereignete sich genau fünf Jahre nach dem Massaker in Oslo und Utoya. Norwegen hat im Angesicht des Terrors damals zusammengehalten. Davon können wir lernen.

Schenefeld früher und heute – 46. Historische Radtour im Juli 2016

Sagenhaft! Zwischen Auflockerungen und Regenschauern fanden sich zweiundzwanzig Radler und eine Rollstuhlfahrerin am 8. Juli zur jüngsten Historischen Radtour zusammen. Es war die 46. Radrundfahrt, die Gerd Manthei, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Schenefeld, innerhalb der letzten 10 Jahre geleitet hat.

Beim ersten Halt auf dem ehemaligen Bauernhof Rüpcke in der Hauptstraße erklärte der Hobby-Historiker die Bedeutung der These „Bäume prägen unsere Umwelt“ an Hand realer Naturdenkmäler mit Baumgestalt. Denn in Schenefeld gelten u.A. die Trauerbuchen im Vorgarten von Peter von Appen in der „Alten Landstraße“ und auf dem ehemaligen Harderhof in „In de Masch“ als Naturdenkmäler.

Weitere Naturdenkmäler dieser Art sind die sieben Stieleichen entlang der Hauptstraße zwischen Kriegerdenkmal und Mühlenstraße und eine weitere Stieleiche an der Hauptstraße nahe der Abzweigung Dohrnkamp und eine doppelstämmige Stieleiche Ecke Hauptstraße/Nedderstraße. Das bekannteste Baumdenkmal in Schenefeld dürfte die „Friedenseiche“ an der Kreuzung Hauptstraße/Blankeneser Chaussee/Sülldorfer Weg sein.

Gerd Manthei führte anschließend aus: „Bäume gehören zu den größten, ältesten und prächtigsten Lebewesen auf unserem Planeten Erde. Ein Baum kann in seinem Wurzelbereich bis zu 40.000 Liter Wasser speichern. In einer Eiche leben bis zu 40.000 Tierarten. Dazu gehören 600 Insektenarten, die Nahrungsquellen unserer heimischen Vögel sind. …… Eine Eiche kann jährlich 6.000 kg Kohlendioxid verarbeiten und 4.500 kg Sauerstoff erzeugen. ……. Der Wert einer 100-jährigen Eiche beträgt etwa € 225.000, wenn der ökologische Nutzen durch die Erzeugung von Sauerstoff, den Schutz gegen Wind, Lärm und Erosion, sowie durch die Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung mit berücksichtigt werden.“

Teilweise durchnässt, aber in guter Stimmung ging es weiter zum „Reiterhof Schröder“ im Seggerweg, wo der Besitzer Manfred Schröder die Pferdewirtschaft erklärte, die er in vierter Generation betreibt. Gingen die Pferde früher vor dem Pflug, so dienen sie heute als Sport- und Freizeitpferde. In Schenefeld wird der Pferdebestand auf weit über 1000 Tiere geschätzt.

Gerd Manthei ergänzte die Geschichte der alten Bauernhäuser mit Anekdoten aus der Nachkriegszeit von 1945 bis heute.

160708KaffeeTimmermann

Höhepunkt dieser historischen Radtour war dann der Besuch auf dem Hof „Op’m Bokels“ bei Jan Timmermann und seiner Frau Renate. Bei Kaffee und Kuchen wurden Mutterstuten und ihre Fohlen vorgeführt. Die fünf Mutterstuten und ihre Fohlen waren der ganze Stolz des Pferdezüchters Jan Timmermann. Es waren zwei Hannoveraner, ein Holsteiner, ein Oldenburger und ein Trakener.

160708Gruppe46RadTourk Die Teilnehmer der 46. Historischen Radtour auf dem Hof von Jan Timmermann

Des Weiteren erzählte Frank Grünberg Geschichten aus seiner letzten Zeit in der Schenefelder SPD: Vom Stammtisch, von der Ausstellung „Schöne alte Häuser in Schenefeld“ und von seinen Grasshoff-Lesungen.

Mitradlerin Ruth Burs sagte beim Blick auf den paradiesisch anmutenden Hof „Op’m Bokels“ und den dahinter legenden Klövensteen: „Warum weit fahren, denn das Schöne in Schenefeld liegt so nah!“

Im Juli 2016 Euer Gerd Manthei

Zusammen gesessen, gegessen und gejubelt unter Freunden!

Ein Bericht von Gerd Manthei (Fotos Kai Harders).

Der Ortsverein der SPD Schenefeld hatte in Schenefeld untergebrachte Flüchtlinge aus dem Willkommenscafé am 2. Juli zum Offenen Fernsehen ins JUKS eingeladen.

Im JUKS hatten sich 35 Flüchtlinge mit sieben Kindern und sechs Genossen des OV Schenefeld zusammen gefunden. Alle saßen im JUKS beim nervenzehrenden Elfmeter-Krimi zusammen.

160707TVJuks1

 

Von Schwellen- und Berührungsangst beim  gemeinsamen Erleben des Fußballspiels war nichts zu spüren.

BuffetVerbindend waren auch die vielfältigen Speisen nach afghanischen und deutschen Rezepten, die von dem Team am Buffet – das waren Fateme Habekost, Wazir und Sofia Zamani und Ulla Kriete – den Gästen zum Vergnügen ihrer Gaumen- und Geschmacksknospen präsentiert wurden.

Buffet 2

Belebend war die helle Begeisterung der sieben Kinder unserer ausländischen Freunde, die selbstverständlich die Namen aller Spieler der deutschen Nationalelf parat hatten.

Das erfreute den SPD-Chef Gerd Manthei: Denn Zuwanderung und Integration haben unsere Nationalmannschaft stärker gemacht – was wären wir ohne Tah, Boateng, Özil, Podolski, Khedira und Gomez?

Fußball FlüchtlingeGerd Manthei hoffte, dass die Flüchtlinge während des Fußballspiels für ein paar Stunden die Erinnerungen an Vertreibung und Flucht beiseiteschieben konnten. Für uns Einheimische, die Flucht und Vertreibung nicht am eigenen Leibe erfahren haben, liegen die Gefühle und Ängste der Flüchtlinge, ihr Verlust von Familie, Heimat, Haus und Freunden jenseits unserer Vorstellungskraft.

Der Afghane Tawab Faizy brachte sein Gefühl, sich in einer Atmosphäre des Willkommens zu befinden, mit den Worten zum Ausdruck: „Ich bin glücklich, dass ich hier sein darf, es hat unendlich Spaß gemacht und schön war es, wie unsere Kinder sich hier amüsierten.“

Gemeinsam wurde beim Elfmeterschießen gebibbert und schließlich der Sieg der deutschen Mannschaft bejubelt.

Einladung: Neue historische Radrundfahrt am Freitag, 8. Juli 2016

Thema: Schenefeld früher und heute –  Landwirtschaftliche Höfe am Seggerweg und ihre Historische Geschichte.

GerdAufTourGerd Manthei wird, wie auf fast allen bisherigen Rundfahrten, wieder an alte Namen und Anekdoten erinnern, die drohen in Vergessenheit zu geraten.

Herzlich eingeladen sind alle interessierten Bürger, auch Neu-Schenefelder und Kinder. Die Fahrt wird so gestaltet, dass auch Rollstuhlfahrer Schritt halten können.

 

Endpunkt ist der Hof „Op‘m Bokels“. Dort wird der stolze Hausherr und Besitzer Jan Timmermann bei Kaffee und Kuchen  Mutterstuten und ihre Fohlen vorstellen.

Herzliche Grüße Gerd Manthei