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Podiumsdiskussion|Wahlkampfauftakt|SH-Netz AG|Info-Stand Flächenutzungsplan|100 Jahre SPD Kommunalpolitik|Friedhof
Landtagswahlkampf: Am 28. März 2012 hatte das Hamburger Abendblatt ins JUKS geladen.
Im JUKS war eine spannende Podiumsdiskussion angesagt, an der alle Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises 25 (Pinneberg, Halstenbek, Schenefeld) teilnahmen, denn die Gäste durften am Ende der Veranstaltung abstimmen, wer als Favorit für die Wahl überzeugt hatte. Frank Grünberg war da und hat die Stimmung per Kamera eingefangen. Zu sehen gibt's die hier...
Am 8. März 2012 war Wahlkampfauftakt in Schenefeld mit Kai Vogel, Bernd Schröder und Henning Voscherau
Am Donnerstag , den 8. März, hatte der Ortsverein der SPD Schenefeld zum Wahlkampfauftakt in den Gemeindesaal der Stephanskirche geladen. Es war eine launige und instruktive Veranstaltung mit Altmeister Henning Voscherau, Bernd Schröder, unserem scheidenden Landtagsabgeordneten, und unserem neuen Kandidaten Kai Vogel, der nach der Wahl sein Nachfolger sein wird. Hier der Bericht...
E.ON Hanse bietet Kommunen eine Beteiligung an der Schleswig-Holstein Netz AG an - gut oder schlecht?
E.ON Hanse bietet Kommunen eine Beteiligung an der SH-Netz AG in Form eines Aktienkaufs an. Wobei sich aufgrund der Volumina ein Minderheitenstatus mit minimalem Einfluss ergeben würde. Kann das ein Jahrhundertgeschäft sein oder ist das eher Bauernfängerei? Hintergrund: Die großen Energieversorger sind gerade dabei, sich von ihren Netzen zu trennen, weil wegen der Vorgaben der Bundesnetzagentur zu Durchleitungsgebühren die Rendite unattraktiv geworden ist, insbesondere vor dem Hintergrund der anstehenden Rieseninvestitionen zum Anschluss der Offshore-Windparks. Zu dem gibt es entsprechende Forderungen der EU, um den Wettbewerb zu stärken.
Die mögliche Beteiligung Schenefelds war Thema auf der Sitzung des Ausschusses für Energie, Wasser und Abwasser am 8.11.2011 und im Hauptausschuss am 24.1.2012 . Bernd Peschka hat einen Bericht mit Hintergrundinformationen geschrieben.
Info-Stand zum Thema Flächennutzungsplan am 14. Januar 2012
Am Samstag, den 14. Januar 2012 hat der Ortsverein der SPD im Stadtzentrum Schenefeld einen Info-Stand aufgebaut, um den Schenefelder Bürgern sachliche und detaillierte Information zum aktuellen Diskussionsstand zu geben. Diskussionshilfe waren ein Großdruck mit dem Plan auf der Startseite und ein brandneuer Flyer des OV. Das Interesse war groß und die Standbesatzung hatte gut zu tun. Das wurde in einigen Photos festgehalten. Den Text des Flyers gibt es hier. Ausführliche Informationen hat Reimer Schlegel zusammen gefasst.

Neujahrsempfang 2012 des SPD-Ortsvereins Schenefeld
Mehr als 40 Gäste waren der Einladung zum Neujahrsempfang in den Wohnpark Inge Rüpcke gefolgt. Wir bedanken uns bei Inge Rüpcke ganz besonders für die wiederholte Gastfreundschaft. Einige Photos illustrieren die gute Laune auf der Veranstaltung. Bürgermeisterin Küchenhof und unser Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann haben den Empfang bereichert. Unser OV-Vorsitzende Gerd Manthei hat eine ganz persönliche Rede über die Schenefelder Politik im vergangenen Jahr und über die Aussichten für 2012 gehalten.

Ein Blick aufs Bild... und der Redetext erscheint.
100 Jahre SPD in der Kommunalpolitik Schenefeld
Festakt am 25. September 2011
Freitag, der 31. März 1911 war ein denkwürdiger Tag im Leben von Hinrich Petersen und in der Gemeinde Schenefeld. Bei einer Ergänzungswahl wurde er mit 51,5% der Stimmen als erstes SPD-Mitglied in die Gemeindevertretung gewählt. Das hat das Weltbild der tonangebenden Schenefelder kräftig durcheinander gerüttelt.

Hinrich Petersen
Vor 100 Jahren also am 31. März 1911 begann die kommunalpolitische Arbeit der SPD in der Schenefelder Gemeindevertretung. In Erinnerung an diesen Genossen und an dieses Datum feierten wir am 25. September 2011 im JUKS einen Festakt.
Das Leben und Wirken von Hinrich Petersen ist unter der Rubrik "Unsere Geschichte" in der Tafel 1919-1924 für die heute Lebenden zum Nachlesen beschrieben.
Zum Festakt hatten sich etwa 65 Gäste eingefunden. Die Bundes- und Landespolitik war durch Ernst-Dieter Rossmann (unser Bundestagsabgeordnete), Lothar Hay (MdL und ehem. Innenminister) und Kai Vogel (unser künftige Landtagskandidat) vertreten. Frau Förster vertrat die FDP.
Der Festakt begann mit der Begrüßungsrede von Gerd Manthei. Lothar Hay ließ die politische Geschichte von der Kaiserzeit bis heute wieder mit ausführlichen Worten lebendig werden und Nils Wieruch richtete in seinem Vortrag den Blick auf die Geschichte der Schenefelder Politik. In die Zukunft blickte Kai Vogel, der seine Vorstellungen von seiner künftigen Arbeit im Landtag überzeugend darlegte. Zu den Reden gibt es eine eine illustrierende Bildergalerie
Ein ganz wichtiger Teil der Veranstaltung rückte einen einzelnen Menschen in den Focus. Peter Schmidt wurde mit der Willy-Brandt-Medaille für sein langjähriges Engagement in der Schenefelder SPD und in der Schenefelder Kommunalpolitik auf besondere Art geehrt, denn die Willy-Brandt-Medaille ist eine selten vergebene Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Die SPD ehrt damit Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben.
Gerd Manthei hielt im Namen des Ortsvereins eine ganz persönliche
Laudatio.

Personen von Links: Lothar Hay, Christiane Küchenhof (Bürgermeisterin), Gerd
Manthei, Gudrun Bichowski (Bürgervorsteherin) , Ernst-Dieter Rossmann, Peter
Schmidt
Freizeitgestaltung für Menschen mit Behinderung
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Lebenshilfe Schenefeld und der AG
Barrierefreiheit im JUKS
am 10. September 2011
Viele Organisationen, die sich mit dem Leben von Behinderten in Schenefeld befassen, waren der Einladung gefolgt und präsentierten ihre Angebote für Behinderte.

Die
Diskussionsleitung lag bei den Mitarbeitern der Lebenshilfe und Friederike Pavenstedt
von der AG Barrierefreiheit.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Behinderte nahezu in allen Fällen
Möglichkeiten zum Mitmachen haben. Es ist nur so, dass die Initiative
zumeist von den Menschen selbst ergriffen werden muss.
Im Einzelfall wird stets nach Lösungen gesucht, die Behinderte in
existierende Gruppen einschließen. Allerdings wird Alles drastisch schwieriger,
sobald die Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind, sei es durch Gebundenheit
an einen Rollstuhl oder an einen Rollator. Beispiele: Wie kann ein
Rollstuhlfahrer an einer Bus- oder Bahnreise teilnehmen oder wie kommt ein
Rollatorbenutzer in einen Linienbus. Deshalb war es wichtig, dass die
Bürgermeisterin den Wegweiser für barrierefreie Einrichtungen der Stadt
vorstellte, an dem die Lebenshilfe Schenefeld und die AG Barrierefreiheit mit
gearbeitet haben.
Gerade für Reisen und Ausfahrten werden ehrenamtliche Helfer immer
gesucht - hier können auch Behinderte selbst helfen.
Ein beliebter Beitrag zur Teilhabe von Behinderten an
Freizeitaktivitäten sind die Historischen Radtouren durch Schenefeld von unserem
OV-Vorsitzenden Gerd Manthei. Rollstuhlfahrer haben keine Probleme den übrigen
Mitfahrern zu folgen.

Eine typische Gruppe geschichtsinteressierter Schenefelder bei einer der
Mantheischen Radtouren.
Wie zumeist auf Veranstaltungen zu sozialen Themen ist die SPD auf allen Ebenen gut vertreten. Dazu gibt es einige Fotos und Gerds Rede zu seinen Radtouren.
Am 23.08.2011 hat Ernst-Dieter Rossmann Bürgermeisterin Christiane Küchenhof besucht.
Und er hat ein dickes Lob für die Schenefelder Krippenpolitik ausgesprochen, mehr...
SPD Kinderfest und Flohmarkt am 13. August 2011
An diesem Samstag brummte es auf dem Rathausplatz. Das traditionelle Kinderfest
des SPD Ortsvereins Schenefeld und der Kinderflohmarkt waren angesagt und rund
150 Kinder waren da.
Kam dieser Sommer bislang mehr sintflutartig daher, so bahnte sich
um 11 Uhr pünktlich zum Anfang des Kinderfestes doch tatsächlich die Sonne ihren
Weg durch die bis dahin dichten Schenefelder Wolken. Ein Hauch von Sommer lag
über dem Kinderfest und dem Kinderflohmarkt bis zum Ende und strahlte den
Kindern mitten ins Gesicht.
An zahlreichen Spielstationen, wie Glückrades, Nagelbalken,
Balancierbrett und als Hit der großen Hüpfburg erfreuten sich die Kinder.
Am Schminkstand hatte Jana Küchenhof (erst 17 Jahre jung) alle Hände voll zu
tun; der große Renner bei den Kindern war die Verwandlung in einen
Schmetterling.
Beim äußerst beliebten Torwand-Schießen (werfen konnte man auch)
kam es in der Endrunde zu einem Stechen um die ausgelobten Preise und Pokale:
Glückstrahlender Sieger und Gewinner eines Pokals und eines Kinderfahrades Marke Hotop mit 21er Gangschaltung wurde Mattis Eckard.
Zweite Siegerin Neele Jahn wurde mit einem Pokal belohnt.
Dritte Siegerin Nele Kirchhoff freute sich ebenfalls über einen Pokal.
Es gab auch einige mutige Eltern, die ihr Talent an der Torwand erprobten. Der
mit dem SPD-Cafe, wo Beate und Arno Holzhauer mit Grillwurst, Kaffee und Kuchen
aufwarteten, kommt den Kindern aus Schenefelds Partnerstadt Luninez zu Gute. Und
dann gab es noch die leckeren, bei den Kindern besonders begehrten Äpfel, die
von REWE gespendet worden waren. Das bunte Treiben hat Frank Grünberg in
Bildern
festgehalten.
Gerd Manthei, 1. Vorsitzender des OV, freute sich nicht nur über
das Wetter, sondern noch mehr über die Unternehmer, Geschäftsleute und
Banken, die als Sponsoren die Kinderherzen erfreut haben. Der Ortsverein plant
jedenfalls auch für 2012 ein Kinderfest zum Ende der Sommerferien zu
veranstalten.
Das Thema Friedhof beschäftigt Bürger, Verwaltung und Politik nun schon seit Jahren. Bisher sind alle Vorschläge für einen gut erreichbaren Friedhof innerhalb der Stadt gescheitert.
Der Grund war die der fehlende Eignung der vorgeschlagenen und verfügbaren Flächen zur Anlage eines herkömmlichen Gräberfriedhofs. Sie waren alle zu feucht. Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion zur Ratsversammlung am 30. Juni 2011 einen Vorschlag zu einem Urnenfriedhof eingebracht, der dieses Problem umgeht und deutlich weniger Fläche erfordert, was die Realisierung erheblich erleichtert. Diese Lösung trägt auch geänderter kultureller Vorstellungen zu Bestattungsformen und der für viele Menschen schwierig gewordenen finanziellen Situation Rechnung.
Eine solche Anlage heißt Columbarium (von lt. Columba = die Taube). Diese Friedhofsform ist in südlichen Ländern aufgrund geologischer Gegebenheiten lange verbreitet, auf HH-Ohlsdorf gibt es eine Anlage und wie ein Schenefelder Columbarium aussehen könnte, zeigt das Foto mit den Urnenstelen und eine mögliche Anlage in sogenannter Inselform zeigt der Grundriß.

Links: Typisches Kolumbarium in Ligurien; rechts: Columbarium in HH-Ohlsdorf

Links: Vorschlag für ein Schenefelder Columbarium; rechts: Grundriss der
Inselanlage
Und so lautet der SPD-Antrag:
Sehr geehrte Frau Bürgervorsteherin!
Die SPD-Fraktion beantragt für die Ratsversammlung am 30. Juni 2011
Die bisherigen Planungen für einen
konventionellen Friedhof mit
Sargbestattungen und einem erheblichen Raumbedarf werden nicht weiter
verfolgt.
Altemativel1, z.B. das Konzept eines Columbariums,
werden in den
zuständigen Fachausschüssen beraten.
Die Ziele und Grundsätze der Stadt Schenefeld werden
entsprechend
angepasst.
Bei der Neufassung des Flächennutzungsplanes wird
der neu entstehende
Flächenbedarf berücksichtigt.
Begründung:
Die bisherigen Überlegungen und Planungen für einen Friedhof in Schenefeld haben
trotz jahrzehntelangem Vorlauf kein konkretes Ergebnis ergeben. In den letzten
Jahren haben die Fraktionen in der Ratsversammlung dieses Ziel auch nicht mehr
nachhaltig verfolgt.
Die SPD-Fraktion hält den Grundansatz der Pläne inzwischen für unrealistisch und
nicht mehr zeitgemäß. Die gesellschaftlichen Entwicklungen auf diesem Sektor,
der Finanzbedarf für die Erstellung, Erhaltung und den laufenden Betrieb einer
solchen Anlage und die bisherige erfolglose Suche eines Geländes im Stadtgebiet
von Schenefeld haben dem bisherigen Konzept den Boden entzogen.
Die SPD-Fraktion verfolgt stattdessen die Idee einen Urnenfriedhof in
aufzustellenden Stelen aus Edelstahl oder Stein für die Schenefelder-Bevölkerung
einzurichten. Diese Art der Bestattungsmöglichkeit nennt sich Columbarium. Auf
einer so genannten Bestattungsinsel mit einem Durchmesser von 25 m könnte
zunächst ein Viertel der benötigten Fläche von 750 qm mit drei Edelstahlstelen
ausgestattet werden, jede Stele hält 32 Urnenkammem vor, jeweils 2 Urnen
befinden sich hinter einer Granitabdeckung, die mit einer Gravur versehen
werden. Ein entsprechendes Beispiel ist diesem Antrag als Anlage beigefügt.
Die verhältnismäßig geringen Kosten von knapp 70.000 Euro für diese erste
Ausbaustufe hält, unsere Fraktion für eine realistische Möglichkeit, eine
derartige Ruhestätte für Schenefeld zu entwickeln.